Bei einer Bestellung von mindestens 2 Hüllen ist die Lieferung gratis

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

GÜLTIG AB: 1. APRIL 2020

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) enthalten die Rechte und Pflichten von Tacit Project Kft. (im Folgenden: Dienstleister) und des Kunden (im Folgenden: Kunde), der die vom Dienstleister über die Website www.terracase.de bereitgestellten elektronischen Handelsdienstleistungen in Anspruch nimmt (Dienstleister und Kunde im Folgenden zusammen: Parteien).

Die AGB gelten für alle über die Website www.terracase.de getätigten Rechtsgeschäfte und Dienstleistungen, unabhängig davon, ob sie vom Dienstleister oder seinem Mitwirkenden aus Ungarn oder aus dem Ausland erbracht werden.

Angaben zum Dienstleister:

Name: Tacit Project Kft.
Sitz und Postanschrift: 1064, Budapest, Podmaniczky utca 57.
Anfang der unternehmerischen Tätigkeit: 31.01.2019
Handelsregisternummer: 01-09-296207
Steuernummer: 25918038-2-42
Kundenservice: siehe näher 1.7

E-Mail-Adresse: info@terrablue.hu

1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN, VERTRAGSABSCHLUSS ZWISCHEN DEN PARTEIEN

1.1 Der Geltungsbereich der vorliegenden AGB erstreckt sich auf alle in Ungarn erbrachten E-Commerce-Dienstleistungen, die über den Online-Shop (im Folgenden: terracase.de Online-Shop) der Website www.terracase.de (im Folgenden: Website) erfolgen.

Darüber hinaus erstreckt sich der Geltungsbereich der vorliegenden AGB auf alle Handelsgeschäfte in Ungarn, die zwischen den im vorliegenden Vertrag genannten Parteien zustande kommt. Der Kauf im terracase.de Online-Shop wird durch das Gesetz CVIII (“Elkertv.”) von 2001 über die einzelnen Fragen der elektronischen Handelsdienstleistungen und der Dienste der Informationsgesellschaft geregelt.

1.2 Einkäufe können im terracase.de Online-Shop durch eine elektronisch abgegebene Bestellung erfolgen, wie es in den vorliegenden AGB festgelegt ist.

1.3 Die meisten Dienstleistungen von terracase.de stehen allen Benutzern auch ohne Registrierung zur Verfügung. Einige Dienstleistungen unterliegen jedoch der Registrierung (und Anmeldung), zu der wie in den AGB angegeben jeder berechtigt ist.

1.4 Nach Abgabe der Bestellung kann der Vertrag bis zu seiner Erfüllung frei und ohne Konsequenz geändert oder gekündigt werden. Dies kann per Telefon und E-Mail erfolgen.

Der zwischen den Parteien in ungarischer Sprache geschlossene Vertrag über den Kauf der Ware gilt als schriftlicher Vertrag. Der Vertrag wird vom Dienstleister registriert und nach dem Vertragsabschluss 5 Jahre lang aufbewahrt.

1.5 Die Vertragssprache ist Ungarisch.

1.6 Der Dienstleister unterwirft sich keinerlei Bestimmungen eines Verhaltenskodex.

1.7 Kontakt zum Kundenservice

Öffnungszeiten Kundenservice: von Montag – bis Freitag 09:00 – 17:00
Internetadresse: www.terracase.de
E-Mail: info@terrablue.hu
Telefonnummer: +36 30 636 6233

2. REGISTRIERUNG

2.1 Unter dem Menüpunkt „Registrierung“ auf der Startseite können Sie das Registrierungsformular ausfüllen, das aus zwei Teilen besteht.

Auf eine vorherige Datenanfrage (ein frei gewählter Benutzername, eine gültige E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort sind erforderlich) folgt ein detaillierteres Formular für die personenbezogenen Daten, das auch vor der Abgabe der Bestellungen ausgefüllt werden kann, indem Sie auf den Link in der E-Mail für die Registrierungsbestätigung klicken.

Mit der Registrierung auf der Website erklärt der Kunde, dass er die vorliegenden AGB und die auf der Website veröffentlichten Bedingungen der Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert hat, und stimmt der in der Datenschutzerklärung festgelegten Datenverwaltung zu.

2.2 Der Dienstleister haftet für keinerlei Lieferverzögerungen, für andere Probleme oder Fehler aufgrund falscher und/oder ungenau angegebener Daten des Kunden.

Der Dienstleister haftet nicht für Schäden, die ihm nicht zuzurechnen sind und sich dadurch ergeben, wenn der Kunde sein Passwort vergessen oder den Zugang für unbefugten Personen ermöglicht hat. Der Dienstleister behandelt jede Registrierung als eine selbstständige juristische Person.

Sie können nach der Anmeldung Ihre zuvor gespeicherten Daten ändern, indem Sie auf den Link „Persönliche Einstellungen” klicken und danach können Sie im Menüpunkt „Änderung personenbezogener Daten” Modifikationen vornehmen. Dies kann sich auch auf die Daten Ihrer aktiven Bestellungen auswirken.

Der Dienstleister haftet für keinerlei Schäden, die durch die Änderung der registrierten Daten durch den Kunden entstehen.

3. BESTELLVERFAHREN

3.1 Die wesentlichen Eigenschaften, Merkmale und Anweisungen für die Verwendung der Waren finden Sie auf der Informationsseite des jeweiligen Artikels, die in der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben sind.

Die vertraglichen Verpflichtungen des Dienstleisters gelten als erfüllt, wenn das Produkt günstigere und vorteilhaftere Eigenschaften aufweist, als die auf der Website oder in der Bedienungsanleitung angegebenen Informationen.

Wenn Sie vor dem Kauf Fragen zum Produkt haben, steht Ihnen unser Kundenservice zur Verfügung. Die Bedienungsanleitung des von uns verkauften Produkts ist – sofern gesetzlich vorgeschrieben – dem Produkt beigefügt.

Sollten Sie die verbindliche Bedienungsanleitung zusammen mit der Ware nicht erhalten, wenden Sie sich bitte sofort – bevor Sie die Ware benutzen – an unseren Kundenservice und wir liefern eine nach.

Wenn Sie mehr Informationen bezüglich der Qualität, grundlegenden Eigenschaften, der Verwendung, Verwendbarkeit oder eines Elements auf der Website benötigen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice, dessen Angaben und Kontaktdaten in Abschnitt 1.7. zu finden sind.

3.2 Der Kaufpreis ist immer der neben dem ausgewählten Produkt angegebene Betrag, der – sofern nicht separat angegeben – bereits die Mehrwertsteuer enthält.

Der Kaufpreis der Produkte beinhaltet nicht die Versandkosten, sofern bei der Zahlung auf der letzten Seite nicht anders zu lesen ist.

3.3 Der Dienstleister behält sich das Recht auf die Änderung der Kaufpreise der Produkte vor, die auf der Website bestellt werden können, indem die Änderungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Website in Kraft treten.

Die Änderung wirkt sich nicht ungünstig auf den Kaufpreis bereits bestellter Produkte aus. Bei einer Online-Kreditkartenzahlung, wenn zwischen der Entsendung der elektronischen Zahlungsaufforderung und dem Erhalt des Produkts eine Preisreduzierung erfolgt, ist eine Geldrückerstattung nicht möglich.

Die Sicherheitsüberprüfung bei Online-Zahlungstransaktionen dauert mindestens 24 Stunden. Die Übernahme des Produkts kann nur danach erfolgen.

3.4.Wenn trotz aller Sorgfalt des Dienstleisters ein falscher Preis auf der Websiteoberfläche veröffentlicht wird, insbesondere im Hinblick auf offensichtlich falsche Preise, z. B. bei einem Preis von “0” oder “1” EUR, der von dem allgemein bekannten und üblichen Preis des Produkts deutlich abweicht, ist der Dienstleister nicht verpflichtet, das Produkt zu einem falschen Preis zu liefern, kann jedoch die Lieferung zum richtigen Preis anbieten. In Anbetracht dessen kann der Kunde von seiner Kaufabsicht zurücktreten.

Die auf der Website aufgeführten Produktbilder dienen nur zu Illustrationszwecken und können von der Realität abweichen.

3.5 Der Dienstleister akzeptiert die Bestellung über die Website nicht nur eines registrierten Kunden, allerdings müssen alle Felder bezüglich der Kundendaten ausgefüllt werden. (Wenn der Kunde ein Feld falsch oder unvollständig ausfüllt, erhält er eine Fehlermeldung vom Dienstleister.)

Der Dienstleister haftet für keinerlei Lieferverzögerungen oder andere Probleme aufgrund falscher und/oder ungenauer Bestelldaten des Kunden.

Der Kunde kann die ausgewählten Produkte, nach dem Klicken auf die einzelnen Produkte, wo die Produktdetails angegeben sind, über die Schaltfläche „In den Warenkorb legen” in den Warenkorb legen.

Der Inhalt des Warenkorbs kann durch Klicken auf das Warenkorbsymbol auf der rechten Seite der Website angezeigt und geändert werden. Dort kann die gewünschte Menge der einzelnen Produkte angegeben werden sowie der Inhalt des Warenkorbs entfernt werden („Entfernen”).

Wenn der Kunde den Inhalt des Warenkorbs fertiggestellt hat, muss man sich nach dem Klicken auf „Zahlung” einloggen oder sich registrieren, um die Bestellung abgeben zu können. Man kann danach zwischen Zustellmethoden wählen und Rechnungs- und Lieferungsdaten angeben.

Nachdem Sie alle erforderlichen Daten angegeben und die Zustellmethode ausgewählt haben, können Sie auswählen, indem Sie auf die Schaltfläche „Fortfahren” klicken, wie Sie den Gesamtbetrag Ihrer Bestellung begleichen möchten.

Wenn Sie eine der Zahlungsmethoden ausgewählt haben, können Sie mit dem Klicken auf die Schaltfläche „Zahlung” Ihre Bestelldaten bevor der Bestellungsabgabe überprüfen, Ihre Rechnungs- und Lieferadresse ändern, Zahlungs- und Liefermethoden auswählen sowie eine Anmerkung zu Ihrer Bestellung schreiben.

Die Bestellung und das Angebot werden mit dem Klicken auf „Bestellung abschließen” abgegeben. Die Abgabe der Bestellung erfolgt also durch Klicken auf die Schaltfläche „Bestellung abschließen”, wodurch eine Zahlungsverpflichtung für den Kunden entsteht.

4. KORREKTUR VON DATENEINGABEFEHLERN

4.1 Während jeder Phase der Bestellung und bevor die Bestellung an den Dienstleister gesendet wird, hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, Dateneingabefehler in der Bestelloberfläche zu korrigieren (z. B. Entfernen eines Produkts aus dem Warenkorb durch Klicken auf „Entfernen”).

5. ANGEBOTSBINDUNG, BESTELLUNGSBESTÄTIGUNG

5.1 Der Dienstleister bestätigt den Erhalt des vom Kunden gesendeten Angebots (Bestellung) unverzüglich über eine automatische Bestätigungs-E-Mail innerhalb von 48 Stunden an den Kunden. Die Bestätigungs-E-Mail enthält:
-Daten, die der Kunde während des Kaufs oder der Registrierung zur Verfügung gestellt hat (z. B. Rechnungs- und Lieferinformationen),

-Bestellnummer,

-Bestelldatum,

-Auflistung der Elemente des bestellten Produkts, die Menge, den Preis des Produkts,

-Versandkosten

-und den zu zahlenden Gesamtbetrag.

Diese Bestätigungs-E-Mail informiert den Kunden ausschließlich darüber, dass seine Bestellung beim Dienstleister eingegangen ist.

5.2 Der Kunde ist von der Angebotsbindung befreit, wenn er vom Dienstleister unverzüglich, innerhalb von 48 Stunden keine separate Bestätigungs-E-Mail bezüglich der gesendeten Bestellung erhält.

5.3 Wenn die Bestellung des Kunden bereits an den Dienstleister gesendet wurde und in der Bestätigungs-E-Mail ein Fehler bei der Dateneingabe festgestellt wird, müssen Sie den Dienstleister innerhalb 1 Tages darüber benachrichtigen.

5.4 Die Bestellung gilt als ein elektronisch abgeschlossener Vertrag, der durch das Gesetz V von 2013 des Zivilgesetzbuches und durch das Gesetz CVIII von 2001 über die elektronischen Handelsdienstleistungen sowie einzelner Fragen der Dienste der Informationsgesellschaft geregelt ist.

Der Vertrag unterliegt der Regierungsverordnung 45/2014 (II.26.) über die ausführlichen Regeln der Verträge zwischen Unternehmen und Verbrauchern und berücksichtigt die Bestimmungen der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Verbraucherrechte.

6. LIEFERUNGS- UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

6.1 Der Dienstleister liefert die bestellte und durch Hauszustellung angeforderte Ware gemäß den auf der Seite Lieferungs- und Zahlungsbedingungen angegebenen Bedingungen mit der Inanspruchnahme eines Transportunternehmens zu Ihnen nach Hause.
Der Dienstleister behält sich das Recht auf die Änderung der Lieferkosten vor, indem die Änderungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Website in Kraft treten. Die Änderung wirkt sich nicht auf den Kaufpreis bereits bestellter Produkte aus.

6.2 Der Dienstleister bietet dem Kunden nach der Feststellung der Erfüllbarkeit der Bestellung die Möglichkeit, eine Lieferzeit auszuwählen, die keinen bestimmten Zeitpunkt angibt, sondern nur zur Auswahl eines ungefähren Lieferintervalls dient. Der Dienstleister kann die Lieferung zu einer bestimmten Uhrzeit nicht entgegennehmen.

6.4 Die auf der Website bestellten Dienstleistungen werden vom Dienstleister an den in der Bestätigungs-E-Mail vom Kunden angegebenen Ort erbracht.

6.5 Der Kunde kann sich auf der Website terracase.de über die vom Dienstleister bereitgestellten Zahlungsmethoden und Zustellmöglichkeiten informieren.

7. WIDERRUFSRECHT

Die in diesem Punkt genannten Bestimmungen gelten nur für natürliche Personen, die außerhalb ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handeln, Waren kaufen, bestellen, empfangen, verwenden, in Anspruch nehmen sowie die Empfänger von kommerziellen Mitteilungen bezüglich der Waren und Angeboten sind (im Folgenden „Verbraucher”).

Der Verbraucher ist im Falle eines Kaufvertrags bezüglich des Produkts berechtigt, den Vertrag selbst oder von einer von ihm bestimmten dritten Person außer dem Lieferanten,
ohne Angabe von Gründen innerhalb von vierzehn (14) Tagen

a) nach Erhalt des Produkts,

b) bei einer Lieferung von mehr als einem Produkt, nach dem zuletzt gelieferten Produkt,

c) bei einem Produkt, das in mehreren Teilsendungen oder Stücken geliefert wird, nach der zuletzt gelieferten Teilsendung oder nach dem zuletzt gelieferten Stück,

d) wenn das Produkt innerhalb eines bestimmten Zeitraums regelmäßig geliefert werden soll, nach dem Tag des Erhalts der ersten Dienstleistung zu kündigen.

Der Verbraucher kann sein Widerrufsrecht auch innerhalb des Zeitraums zwischen dem Tag des Vertragsabschlusses und dem Tag des Erhalts des Produkts ausüben.

Der Verbraucher hat kein Widerrufsrecht, – in Bezug auf den Kauf von versiegelten Audio- oder Videoaufzeichnungen sowie Computersoftware, wenn der Verbraucher die Verpackung nach der Lieferung geöffnet hat; – wenn ein nicht vorgefertigtes Produkt nach den Anweisungen oder auf besonderen Wunsch des Verbrauchers hergestellt wurde oder das Produkt eindeutig auf den Verbraucher zugeschnitten worden ist.

7.1 VERFAHREN FÜR DIE AUSÜBUNG DES WIDERRUFSRECHTS

7.1.1 Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen möchte, muss der Verbraucher dem Dienstleister unter Verwendung der am Anfang der vorliegenden AGB angegebenen Kontaktdaten eine klare Erklärung über seine Widerrufsabsicht (zum Beispiel per Post oder E-Mail) senden.
Der Verbraucher übt sein Widerrufsrecht innerhalb der Frist aus, wenn er seine Widerrufserklärung vor Ablauf der oben genannten Frist an den Dienstleister sendet.

7.1.2 Der Verbraucher trägt die Beweislast dafür, dass er sein Widerrufsrecht gemäß den in Punkt 7 festgelegten Bestimmungen ausgeübt hat.

7.1.3 In beiden Fällen muss der Dienstleister den Erhalt der Widerrufserklärung des Verbrauchers unverzüglich per E-Mail bestätigen.

7.1.4 Ein schriftlicher Widerruf gilt als fristgerecht bestätigt, wenn der Verbraucher seine diesbezügliche Erklärung innerhalb von 14 Kalendertagen (auch am 14. Kalendertag) an den Dienstleister sendet.

7.1.5 Der Dienstleister berücksichtigt für die Berechnung der Frist im Falle einer Benachrichtigung per Post das Aufgabedatum und bei einer Benachrichtigung per E-Mail den Zeitpunkt, wenn der E-Mail versendet wurde.

Der Verbraucher versendet sein Brief per Einschreiben, damit das Versanddatum glaubwürdig überprüft werden kann.

7.1.6 Der Verbraucher ist bei einer Widerrufung verpflichtet, das bestellte Produkt unverzüglich, jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem Zeitpunkt der Mitteilung der Widerrufserklärung an den Dienstleister zurückzusenden.

7.1.7 Die Frist gilt als eingehalten, wenn der Verbraucher das Produkt vor Ablauf der 14-tägigen Frist an den Dienstleister sendet (per Post oder Kurierdienst).

7.1.8 Der Verbraucher trägt die Kosten der Rücksendung des Produkts an die Adresse des Dienstleisters, es sei denn, der Dienstleister hat sich bereit erklärt, diese Kosten zu tragen.

Auf Wunsch des Verbrauchers kann die Rücksendung vom Dienstleister organisiert werden. Die Kosten der vom Dienstleister organisierten Rücksendung werden jedoch von dem Verbraucher getragen. Der Dienstleister übernimmt in diesem Fall nicht die Kosten der von ihm organisierten Rücksendung vom Verbraucher, sondern hilft lediglich, dass sich der Verbraucher nicht um die Organisation der Rücksendung kümmern muss. Die diesbezügliche Anfrage des Kunden wird von dem Kundenservice des Dienstleisters entgegengenommen.

7.1.9 Der Dienstleister kann kein Paket übernehmen, das per Nachnahme zurückgesendet wurde. Abgesehen von den Kosten für die Rücksendung des Produkts trägt der Verbraucher keine weiteren Kosten in Zusammenhang mit der Widerrufung.

7.1.10 Wenn der Verbraucher vom Vertrag zurücktritt, müssen die vom Verbraucher gezahlten Gegenleistungen einschließlich der (bezahlten) Transportkosten unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung vom Dienstleister rückerstattet werden. Mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die dadurch entstanden sind, dass der Verbraucher eine andere Transportmethode als die vom Dienstleister angebotene billigste Standardtransportmethode wählt.

Der Dienstleister ist berechtigt, die Rückerstattung zurückzuhalten, bis er das Produkt nicht zurückbekommen oder der Verbraucher nicht glaubwürdig nachgewiesen hat, dass das Produkt zurückgesendet wurde: von beiden berücksichtigt der Dienstleister den früheren Zeitpunkt.

7.1.11 Der Dienstleister verwendet für die Rückerstattung dieselbe Zahlungsmethode wie bei der ursprünglichen Transaktion, es sei denn, der Verbraucher stimmt der Verwendung einer anderen Zahlungsmethode ausdrücklich zu. Dem Verbraucher werden aufgrund der Anwendung dieser Rückerstattungsmethode keine zusätzlichen Kosten berechnet.

7.1.12.Der Verbraucher haftet nur dann für eine Wertminderung des Produkts, wenn diese infolge einer Verwendung entstanden ist, die über das zur Bestimmung der Beschaffenheit und der Merkmale des Produkts erforderlichen Verwendung hinausgeht.

7.1.13 Wenn der Verbraucher von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht, den Dienstleistungsvertrag nach Beginn der Erfüllung zu kündigen, ist er verpflichtet, dem Dienstleister vertretbare Kosten bei der Abrechnung zu erstatten.

7.1.14 Der Dienstleister kann die Erstattung der Wertminderung respektive vertretbarer Kosten – wenn er auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers mit der Erfüllung des Dienstleistungsvertrags vor Ablauf der Frist begonnen hat und sein Kündigungsrecht ausübt – verlangen, die sich aus einer Verwendung ergeben, die über die zur Bestimmung der Beschaffenheit, der Merkmale und der Funktionsweise des Produkts erforderliche Verwendung hinausgeht.

8. GARANTIE

8.1. Gewährleistung

8.1.1 Der Dienstleister trägt bezüglich seiner Produkte gemäß dem Zivilgesetzbuch und der Regierungsverordnung 151/2003 (IX. 22.) eine Gewährleistungspflicht. Dies bedeutet, dass der Dienstleister nur dann von der Haftung befreit wird, wenn er nachweisen kann, dass der Mangel auf eine nicht bestimmungsgemäße Verwendung zurückgeführt werden kann.

8.1.2 Die Dauer der Gewährleistung (Gewährleistungsfrist) beginnt mit der tatsächlichen Erfüllung der Dienstleistung, also mit der Übergabe des Pakets an den Kunden oder der Inbetriebnahme vom Dienstleister oder seinem Beauftragten.

Als langlebige Gebrauchsgüter werden die im Anhang der Regierungsverordnung 151/2003 (IX. 22.) über die Gewährleistung für einzelne langlebige Gebrauchsgüter aufgeführten Produkte betrachtet, für die die Rechtsvorschrift eine einjährige Gewährleistungsfrist vorschreibt. Der (sachliche) Geltungsbereich der Verordnung gilt nur für Produkte, die im Rahmen des in Ungarn geschlossenen neuen Verbrauchervertrags verkauft und im Anhang der Verordnung aufgeführt werden.

Der Mangel ist nicht von der Gewährleistung abgedeckt, wenn der Mangel nach der Übergabe des Produkts an den Kunden entstanden ist, so zum Beispiel, wenn der Mangel durch

– unsachgemäße Inbetriebnahme (außer, wenn die Inbetriebnahme vom Dienstleister oder seinem Beauftragten durchgeführt wurde oder die unsachgemäße Inbetriebnahme auf einen Fehler in der Gebrauchs- und Bedienungsanleitung zurückzuführen ist),

– unsachgemäße Verwendung, die Nichtbeachtung der Gebrauchs- und Bedienungsanleitung, – unsachgemäße Lagerung, unsachgemäße Handhabung, vorsätzliche Beschädigung entstanden ist.

Im Falle eines durch die Gewährleistung abgedeckten Mangels kann der Kunde:

– in erster Linie – nach Wahl – eine Reparatur oder einen Austausch verlangen, es sei denn, die Erfüllung des ausgewählten Gewährleistungsanspruchs ist unmöglich oder würde dem Dienstleister im Vergleich zur Erfüllung des anderen Gewährleistungsanspruchs unter Berücksichtigung des Wertes des Produkts in einwandfreiem Zustand, des Gewichts der Vertragsverletzung und der Erfüllung des Gewährleistungsanspruchs unverhältnismäßige Zusatzkosten verursachen.

– Wenn der Dienstleister die Reparatur oder den Austausch nicht innerhalb einer angemessenen Frist im besten Interesse des Verbrauchers durchführen kann oder der Kunde keinen Anspruch auf Reparatur oder Austausch mehr hat, kann der Kunde – nach Wahl – die proportionale Reduzierung des Kaufpreises beanspruchen, den Mangel auf Kosten des Dienstleisters selbst beheben, durch jemand anderen reparieren lassen oder vom Vertrag zurücktreten. Ein Rücktritt aufgrund eines unbedeutenden Mangels ist nicht gestattet.

Wenn der Kunde innerhalb von drei Arbeitstagen nach dem Kauf (ab der Inbetriebnahme) einen Austausch beansprucht, ist der Dienstleister verpflichtet, das Produkt zu ersetzen, sofern die Beschädigung die bestimmungsgemäße Verwendung verhindert.

Die Reparatur oder der Austausch – mit Rücksicht auf die Eigenschaften des Produkts und seinen Verwendungszweck durch den Kunden – erfolgt innerhalb einer angemessenen Frist im besten Interesse des Kunden. Der Dienstleister bemüht sich, die Reparatur oder den Austausch innerhalb von fünfzehn Tagen durchzuführen.

Während der Reparatur dürfen nur neue Ersatzteile in das Produkt eingebaut werden.

Der Zeitraum der Reparatur, in dem der Kunde das Produkt nicht bestimmungsgemäß verwenden kann, ist nicht in der Gewährleistungsfrist enthalten. Die Gewährleistungsfrist beginnt erneut von vorne, wenn das Produkt oder ein Teil des Produkts ersetzt wurde (durch Reparatur). Diese Bestimmung bezieht sich auf das ersetzte (reparierte) Produkt (Teil des Produkts) sowie auf den durch die Reparatur verursachten Mangel.

8.1.3 Die mit der Erfüllung der Gewährleistungsverpflichtung verbundenen Kosten werden vom Dienstleister getragen.

8.1.4 Der Dienstleister ist nur dann von seiner Gewährleistungsverpflichtung befreit, wenn er nachweisen kann, dass die Fehlerursache nach der Erfüllung der Dienstleistung eingetreten ist.

8.1.5 Der Kunde ist jedoch nicht berechtigt, einen Anspruch auf Sachmängelhaftung und Gewährleistung sowie auf Produktgarantie und Gewährleistung gleichzeitig, parallel zueinander für ein und denselben Fehler geltend zu machen. Unabhängig dieser Einschränkungen stehen dem Käufer die Rechte aus der Rechtsstellung, unabhängig von den in den Punkten 9.1 und 9.2 genannten Rechte zu.

8.1.6 Die Gewährleistung hat keine Auswirkung auf die Durchsetzung der sich aus den Rechtsvorschriften ergebenden – somit insbesondere Sachmängelhaftung, Produktgewährleistung sowie Schadensersatz – Rechte des Kunden.

8.1.7 Im Falle einer Rechtsstreitigkeit zwischen den Parteien, die keine gütliche Einigung erzielen können, kann der Kunde gemäß Punkt 12.2. ein Verfahren bei dem Friedensgremium einleiten.

8.2. Garantie

8.2.1 Der Dienstleister gewährleistet für die von ihm verkauften Produkte auf der Website, für den in der Produktbeschreibung angegebenen Zeitraum eine Garantie, die länger als der in der Regierungsverordnung festgelegte Zeitraum sein kann. Der Dienstleister teilt die Garantiezeit für jedes Produkt spätestens bei der Übernahme des Produkts von dem Kunden mit dem zur Verfügung gestellten Garantieschein mit.

9. HAFTUNG

9.1 Sachmängelhaftung

9.1.1 Bei Vertragswidrigkeit des Dienstleisters kann der Kunde eine Sachmängelhaftung gegenüber dem Dienstleister geltend machen. Im Falle eines Verbrauchervertrags kann der Kunde seine Gewährleistungsansprüche ab dem Zeitpunkt der Übernahme innerhalb von 2 Jahren während der Verjährungsfrist für Produktfehler geltend machen, die zum Zeitpunkt der Paketübernahme bereits vorhanden waren. Nach Ablauf der zweijährigen Verjährungsfrist kann der Kunde seine Gewährleistungsansprüche nicht mehr geltend machen.

9.1.2 Im Falle eines Nichtverbrauchervertrags kann der Gläubiger seine Gewährleistungsansprüche innerhalb einer einjährigen Verjährungsfrist ab dem Zeitpunkt der Übernahme geltend machen.

9.1.3 Der Kunde kann – nach Wahl – eine Reparatur oder einen Austausch anfordern, es sei denn, die Erfüllung des ausgewählten Gewährleistungsanspruchs ist unmöglich oder würde dem Dienstleister im Vergleich zur Erfüllung eines anderen Gewährleistungsanspruchs unverhältnismäßige Zusatzkosten verursachen.

Wenn der Kunde keine Reparatur oder einen Austausch angefordert hat oder nicht anfordern konnte, kann er eine proportionale Gegenleistung beantragen, den Mangel auf Kosten des Dienstleisters selbst beheben sowie durch jemand anderen reparieren lassen oder – wenn notwendig – vom Vertrag zurücktreten. Ein Rücktritt aufgrund eines unbedeutenden Mangels ist nicht gestattet.

9.1.4 Der Kunde kann von seiner gewählten Sachmängelhaftung zu einer anderen wechseln, trägt jedoch die Kosten für den Wechsel, sofern dies nicht gerechtfertigt oder der Dienstleister einen Grund dafür gegeben hat.

9.1.5 Der Kunde ist verpflichtet, den Dienstleister unverzüglich, spätestens jedoch zwei Monate nach Feststellung des Mangels über den Mangel zu informieren.

9.1.6. Der Kunde kann seinen Anspruch auf Sachmängelhaftung direkt gegenüber dem Dienstleister geltend machen.

9.1.7.9.1.7 Innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Vertrags gibt es außer der Mitteilung des Mangels keine andere Bedingung für die Durchsetzung des Anspruchs auf Sachmängelhaftung, wenn der Kunde bestätigt, dass das Produkt vom Dienstleister gekauft wurde (durch Vorlage einer Rechnung oder einer Kopie der Rechnung).

In einem solchen Fall wird der Dienstleister nur dann von der Haftung befreit, wenn er diese Vermutung widerlegt respektive nachweist, dass der Mangel am Produkt nach der Lieferung an den Kunden aufgetreten ist. Wenn der Dienstleister nachweisen kann, dass die Ursache des Mangels auf einem vom Kunden zu vertretenden Fehler beruht, ist der Dienstleister nicht verpflichtet, den vom Kunden geltend gemachten Anspruch auf Sachmängelhaftung stattzugeben.

Nach Ablauf von sechs Monaten ab der Erfüllung der Dienstleistung muss der Kunde jedoch nachweisen, dass der von ihm festgestellte Mangel zum Zeitpunkt der Erfüllung der Dienstleistung bereits vorhanden war.

9.1.8. Wenn der Kunde seinen Anspruch auf Sachmängelhaftung in Bezug auf ein Teil geltend macht, das vom Produkt – im Hinblick auf den angegebenen Mangel – zu trennen ist, kann der Anspruch auf Sachmängelhaftung bezüglich der anderen Teile des Produkts nicht geltend gemacht werden.

9.2 Produktgewährleistung

9.2.1 Im Falle eines Produktmangels (bewegliche Sache) kann der als Verbraucher geltender Kunde – nach Wahl – die in Punkt 9.1. festgelegte Sachmängelhaftung oder eine Produktgewährleistung geltend machen.

9.2.2 Der Kunde ist jedoch nicht berechtigt, einen Anspruch auf Sachmängelhaftung und Produktgewährleistung gleichzeitig, parallel zueinander für ein und denselben Fehler geltend zu machen.

Wenn der Anspruch auf Produktgewährleistung jedoch wirksam durchgesetzt wird, kann der Kunde seinen Anspruch auf Sachmängelhaftung für das ausgetauschte Produkt oder das reparierte Teil gegenüber den Hersteller geltend machen.

9.2.3 Als Produktgewährleistungsanspruch kann der Kunde nur die Reparatur oder den Austausch des mangelhaften Produkts anfordern. Der Mangel des Produkts ist im Falle der Inanspruchnahme der Produktgewährleistung vom Kunden nachzuweisen.

9.2.4 Ein Produkt gilt als fehlerhaft, wenn es zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens den Qualitätsanforderungen nicht entspricht oder das Produkt nicht die in der Beschreibung des Herstellers angegebenen Merkmale aufweist.

9.2.5 Der Kunde kann seinen Anspruch auf Produktgewährleistung innerhalb von zwei Jahren nach dem Inverkehrbringen des Produkts durch den Hersteller geltend machen. Nach Ablauf dieser Frist verliert der Kunde seinen Anspruch. Der Kunde ist verpflichtet, den Hersteller unverzüglich nach Feststellung des Mangels über den Mangel zu informieren.

Ein Mangel, der innerhalb von zwei Monaten nach der Feststellung gemeldet wurde, ist unverzüglich als gemeldet zu betrachten. Der Verbraucher haftet für Schäden, die durch eine verspätete Mitteilung entstehen.

9.2.6 Der Kunde kann seinen Anspruch auf Produktgewährleistung gegenüber dem Hersteller oder Vertreiber (Dienstleister) der beweglichen Sache geltend machen.

9.2.7 Der Produzent und der Vertreiber des Produkts gelten im Sinne des Zivilgesetzbuches als Hersteller.

9.2.8 Der Hersteller, Vertreiber (Dienstleister) wird nur dann von seiner Produktgewährleistungspflicht befreit, wenn er nachweisen kann, dass:

• er das Produkt nicht im Rahmen seiner gewerblichen Tätigkeit hergestellt sowie vermarktet hat oder
• der Mangel zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens nach dem Stand der Wissenschaft und der Technik nicht erkennbar war oder
• sich der Produktmangel aus der Anwendung einer Rechtsvorschrift oder einer gesetzlich verpflichtenden Vorschrift ergeben hat.

9.2.9 Der Hersteller, Vertreiber (Dienstleister) muss nur einen Grund für die Entlastung nachweisen.

10. HAFTUNG

10.1 Die Informationen auf der Website wurden gutgläubig veröffentlicht. Sie dienen jedoch nur zu Informationszwecken. Der Dienstleister haftet nicht für die Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen.
10.2 Der Kunde nutzt die Website nur auf eigenes Risiko und akzeptiert, dass der Dienstleister nicht für materielle oder immaterielle Schäden haftet, die sich aus der Nutzung der Website ergeben. Der Dienstleister haftet des Weiteren nicht für eine absichtliche, grobe Fahrlässigkeit oder Straftat sowie für eine das Leben, körperliche Unversehrtheit und Gesundheit gefährdende Tat, die über die Haftung für die Vertragsverletzung hinausgehen.

10.3 Der Dienstleister lehnt jede Haftung für das Verhalten der Benutzer der Website ab.

Der Kunde ist vollständig und ausschließlich für sein eigenes Verhalten verantwortlich. In einem solchen Fall arbeitet der Dienstleister vollständig mit den zuständigen Behörden bezüglich der Aufdeckung von Zuwiderhandlungen zusammen.

10.4 Die Seiten der Dienstleistung können Schnittstellen (Links) enthalten, die auf Seiten anderer Dienstleister führen. Der Dienstleister haftet nicht für Datenschutzpraktiken oder andere Aktivitäten dieser Dienstleister.

10.5 Der Dienstleister ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die von Kunden während der Nutzung der Website zur Verfügung gestellten Inhalte zu überprüfen. Der Dienstleister ist im Hinblick auf die veröffentlichten Inhalte berechtigt, aber nicht verpflichtet, nach Anzeichen für rechtswidrige Aktivitäten zu suchen.

10.6 Aufgrund des globalen Charakters des Internets erklärt sich der Kunde damit einverstanden, bei der Nutzung der Website auch unter Berücksichtigung der nationalen Rechtsvorschriften zu handeln.

Wenn eine Aktivität in Zusammenhang mit der Nutzung der Website nach dem Recht des Staates des Kunden nicht zulässig ist, ist ausschließlich der Kunde für die Nutzung verantwortlich.

10.7 Wenn der Kunde fragwürdige Inhalte auf der Website entdeckt, muss er dies dem Dienstleister unverzüglich mitteilen. Wenn der Dienstleister während seinem gutgläubigen Verfahren die Mitteilung für gerechtfertigt hält, ist er berechtigt, die Informationen unverzüglich zu löschen oder zu ändern.

11. URHEBERRECHTE

11.1 Die Website ist urheberrechtlich geschützt.

Der Dienstleister ist der Inhaber des Urheberrechts oder der bevollmächtigte Benutzer sämtlicher auf der Website angezeigten sowie der während der Dienstleistung zugänglich gemachten Inhalte: alle urheberrechtlichen Werke sowie sonstige geistige Schöpfungen (unter anderem alle Grafiken und anderes Internetmaterial, Layout der Website, die verwendeten Softwarelösungen und andere Lösungen, Ideen und Verwirklichung).

11.2 Es ist gestattet, den Inhalt der Website oder Teile davon auf physische oder andere Datenträger für den privaten Gebrauch oder mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Dienstleisters zu speichern oder zu drucken.

Jede Nutzung – zum Beispiel die Speicherung in einer Datenbank, Weitergabe, Veröffentlichung oder Bereitstellung zum Herunterladen, Vermarktung –, die über den privaten Gebrauch hinausgeht, ist ausschließlich mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Dienstleisters möglich.

11.3 Zusätzlich zu den in den vorliegenden AGB ausdrücklich festgelegten Rechten berechtigt weder die Registrierung, noch die Nutzung der Website sowie keine Bestimmung der AGB den Kunden dazu, einen auf der Website aufgeführten Handelsnamen oder Markenzeichen zu verwenden oder zu verwerten.

Diese geistigen Schöpfungen können ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Dienstleisters in keinerlei anderen Weise verwendet oder verwertet werden, als für die bestimmungsgemäße Darstellung der Website, zum Zweck der vorübergehenden Vervielfältigung und für private Zwecke zu kopieren.

12 MÖGLICHKEITEN FÜR DIE DURCHSETZUNG DER BESCHWERDEN

12.1 Beschwerdebearbeitung

Der Kunde kann Verbraucherbeschwerden bezüglich des Produkts oder der Tätigkeit des Dienstleisters unter den nachstehenden Kontaktdaten einreichen:

Kundenservice (Kundendienst)

Öffnungszeiten Kundenservice: von Montag – bis Freitag 09:00 – 17:00
E-Mail: info@terracase.de

Der Kunde kann eine Verbraucherbeschwerde über ein Produkt oder der Tätigkeit des Dienstleisters unter den Kontaktdaten in Punkt 12.1. einreichen.

In Übereinstimmung mit den geltenden Rechtsvorschriften hat der Dienstleister die mündliche Beschwerde (im Geschäft) unverzüglich zu prüfen und gegebenenfalls zu beseitigen, wenn die Art der Beschwerde dies zulässt.

Wenn der Kunde mit der Bearbeitung der Beschwerde nicht einverstanden oder eine sofortige Prüfung der Beschwerde nicht möglich ist, erstellt der Dienstleister über die Beschwerde und den mit der Beschwerde zusammenhängenden Standpunkt unverzüglich ein Protokoll und übergibt dem Kunden im Falle einer persönlichen mündlichen Beschwerde eine Kopie des Protokolls. Der Dienstleister wird das Protokoll im Falle einer telefonischen Beschwerde gleichzeitig mit der im Abschnitt über die schriftliche Beschwerde angegebenen sachdienlichen Antwort an den Kunden senden und im Weiteren gemäß den Bestimmungen der schriftlichen Beschwerde handeln.

Der Dienstleister verknüpft die telefonisch mitgeteilte mündliche Beschwerde mit der Identifikationsnummer der früheren Bestellung, was die Rückverfolgbarkeit der Beschwerde erleichtert.

Der Dienstleister prüft und beantwortet die schriftliche Beschwerde sachdienlich innerhalb von 30 Tagen nach Eingang und veranlasst, dass der Kunde die Antwort erhält. Wenn der Dienstleister die Beschwerde ablehnt, ist er verpflichtet, seinen Standpunkt in seiner sachdienlichen Antwort bezüglich der Ablehnung zu begründen.

Der Dienstleister ist verpflichtet, das Protokoll über die Beschwerde und eine Kopie der Antwort fünf Jahre lang zu bewahren.

Der Dienstleister empfängt die vorgebrachten Einwände des Kunden unter den in Punkt 12.1. angegebenen direkten Kontaktdaten während der Öffnungszeiten des Kundenservice.

12.2 Sonstige Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung

Wenn eine verbraucherrechtliche Streitigkeit zwischen dem Dienstleister und dem Kunden während der Verhandlungen mit dem Dienstleister nicht beigelegt wird, hat der Kunde Anspruch auf die folgenden Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung:

• Beschwerden bei Verbraucherschutzbehörden.

Stellt der Kunde eine Verletzung seiner Verbraucherrechte fest, ist er berechtigt, eine Beschwerde bei der zuständigen Verbraucherschutzbehörde seines Wohnortes einzureichen. Nach Prüfung der Beschwerde entscheidet die Behörde über die Durchführung des Verbraucherschutzverfahrens.

• Friedensgremium.

Zur gütlichen außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten in Zusammenhang mit der Qualität, Sicherheit und Anwendung der Vorschriften zur Produkthaftung sowie zum Abschluss und zur Erfüllung des Vertrags kann der Kunde ein Verfahren beim Friedensgremium einleiten, das neben der am Sitz des Dienstleisters zuständigen Berufskammer fungiert.

Bei der Anwendung der Regeln bezüglich des Friedensgremiums gilt als Verbraucher eine eigenständige Nichtregierungsorganisation, Kirche, Eigentumswohnung, Wohngenossenschaft, Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen, die Waren kauft, bestellt, empfängt, in Anspruch nimmt, oder der Empfänger der mit der Ware zusammenhängenden kommerziellen Kommunikation oder Angebots ist.

Kontaktdaten des Friedensgremiums in Budapest:

1016 Budapest, Krisztina krt. 99. III. Stock 310.
Postanschrift: 1253 Budapest, Pf.: 10.
E-Mail-Adresse: bekelteto.testulet@bkik.hu
Fax: 06 (1) 488 21 86
Telefon: 06 (1) 488 21 31

– Gerichtsverfahren. Der Kunde ist berechtigt, sein Anspruch aus der Rechtsstreitigkeit im Rahmen eines Zivilverfahrens gemäß dem Gesetz IV von 1959 des Zivilgesetzbuches sowie dem Gesetz V von 2013 der Zivilprozessordnung vor dem Gericht durchzusetzen.

13. SONSTIGE BESTIMMUNGEN

13.1 Der terracase.de Online-Shop ist ein Linux/PHP-basiertes Informationssystem. Er verfügt über ein gutes Sicherheitsniveau und seine Verwendung stellt kein Risiko dar. Wir empfehlen jedoch, die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: verwenden Sie Viren- und Spyware-Schutzsoftware mit aktueller Datenbank und installieren Sie die Sicherheitsupdates des Betriebssystems.

Beim Kauf auf der Website muss der Kunde die technischen Einschränkungen des Internets kennen und die mit der Technologie verbundenen Fehlerrisiken akzeptieren.

13.2 Der Dienstleister akzeptiert in seinen Fachgeschäften und in seinem Online-Shop in Bezug auf die Menge der Ware nur Bestellungen, die für den privaten Hausgebrauch verwendet werden.

13.3 Der Dienstleister ist berechtigt, die Bedingungen dieser AGB jederzeit einseitig zu ändern. Der Dienstleister informiert die Benutzer über die Änderungen per E-Mail, noch bevor sie in Kraft treten. Nach dem Inkrafttreten der Änderungen müssen sie von den registrierten Benutzern für die Nutzung der Website ausdrücklich akzeptiert werden.

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